Der Wiener Hoforganist Gottlieb Muffat zählt neben J. S. Bach und G. F. Händel zu den bedeutendsten Klavierkomponisten der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; in seinen Werken findet die barocke, süddeutsche Tastenspielkunst ihren krönenden Abschluss. Die Sammlung mit Toccaten und Versetten von 1726 zählt zu seinen Hauptwerken. Die leichte Ausführbarkeit (rein manualiter!) und die bescheidene Länge der Einzelsätze lassen die Sammlung zu einem Standardwerk für Organisten werden, jedoch kann sie auch im Klavierunterricht erfolgreich genutzt werden.„Man kann dem Herausgeber beipflichten, der dem Komponisten reiche Erfindungskraft, hohes satztechnisches Können und erfreulichen Ausdrucksreichtum’ bescheinigt. Von besonderem Interesse ist die originale Verzierungstabelle, deren Faksimile sich am Ende des Heftes befindet.“
[Christoph Albrecht in: Musik und Kirche 2/2004]
„In der Messliturgie lassen sich diese Stücke als Vor- und Nachspiel, zur Gabenbereitung und während der Kommunion hervorragend verwenden. Auch technisch weniger versierten Organisten sei diese Edition vorbehaltlos empfohlen.“ [Norbert Düchtel in: Musica Sacra 6/2004]
„Nach jeder Toccata folgen jeweils 6 kurze, sehr ansprechende Fugen, die mit sehr viel Erfindungsreichtum, spieltechnisch fast ohne Vorbereitungen, realisierbar sind. Darüber hinaus eignen sich diese Stücke auch vorzüglich als Musik zum Ein- und Auszug, Gabenbereitung und Kommunion. Der Band ist sehr empfehlenswert.“
[Hans Jürgen Nober in: Musik im Bistum Essen 2/2004]