Capocci war Organist an der Lateran-Basilika in Rom und gilt als Begründer des modernen italienischen Orgelstils. Seine Sonaten zeichnen sich aus durch eine stets instrumentengerechte Schreibweise und romantischen Wohlklang. „Wir haben hier einen italienischen Komponisten vor uns, der hervorragende Musik im französischen Stil komponierte, aber trotzdem einen ganz eigenständigen Stil entwickelt. Die 2. Sonate beeindruckt ebenfalls durch innere Geschlossenheit und Musikalität. [...] Beide Sonaten bereichern sicherlich ganz erheblich unsere Orgelkonzerte und haben dabei noch einen gewissen Reiz an Seltenheit in den Programmgestaltungen unserer Konzerte. Beide Sonaten warten auf zahlreiche Aufführungen.“
[Hans-Jürgen Nober in: Musik im Bistum Essen 1/2001]
„Die beiden Sonaten sind groß angelegte, mehrsätzige Tongemälde, die Rauschhaftigkeit und feinste Strukturen gleichzeitig beinhalten. Sehr empfehlenswert.“ [Thomas Gabriel in: Musica Sacra 1/2001]
„Die Ausgabe bereichert unsere Repertoiremöglichkeiten höchst erfreulich!“
[Martin Weyer in: Ars Organi 2/2001]